Orangewein -
Gelber Muskateller

unbehandelt, ungefiltert & ungeschwefelt direkt in die Flasche

Aus einem Versuch wurde eine mehrfach prämierte spannende Weinkreation: Gelbe Muskateller Trauben werden wie Rotwein 2,5 Wochen auf der Maische belassen und anschließend in gebrauchten Barriquefässern ausgebaut.

Orangewein in Österreich

Manche fragen sich, ob das Wein aus Orangen ist und haben nicht direkt einen Geschmack dazu im Kopf und das ist ganz verständlich, schließlich ist der Orangewein-Trend noch relativ jung:

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Der Name Orangewein

Orange-Weine sind unter vielen Namen bekannt, die oft gar nichts oder nur wenig damit zu tun haben, z.B.: Natural Wines oder Raw Wines, aber es gibt auch die Begriffe „Amber Wine“ „Skin fermented Wine“, oder „Cloudy Wine“.
Meist ist es ein ungefilterter, ungeschwefelter Weißwein mit einem Extra, da durch den einzigartigen Herstellungsprozess so viele zusätzliche Geschmacksaromen dazukommen.

Das österreichische Weingesetz unterscheidet sehr streng zwischen "Natural-" und "Orange-" Weinen.

Nur biozertifizierte Betriebe dürfen unbehandelte, unfiltrierte, ungeschwefelte Weine als "Natural-" Wein bezeichnen.

Nicht biozertifizierte Unternehmen können in Österreich die Bezeichnung "Orange-" Wein verwenden.

Grauburgunder Reserve

Wie wird Orangewein hergestellt?

Orangewein wird aus weißen Trauben hergestellt und doch bekommt er einen orangen Farbton – warum ist das so? Im Normalfall werden weiße Trauben gepflückt und direkt gepresst, die Schalen werden also entfernt und haben keinen Kontakt zum Traubensaft. Orangewein ist hingegen Weißwein, der wie Rotwein hergestellt wird – er ist „maischevergoren“. Die Trauben werden ein wenig angequetscht und bleiben dann samt den Schalen und den Stielen im Saft und bleiben so 2-3 Wochen. Dieser intensive Kontakt macht etwas Wesentliches: die Farbe aus den Traubenschalen, Traubenkernen und den Stängeln geht in den Wein über, darum auch die orange Farbe.

Rotweinkeller_klein

Welche Kennzeichen hat ein Orangewein?

Orangewein wird immer aus weißen Trauben hergestellt. Während der Produktion wird keine Zuchthefe eingesetzt, d.h. es gibt eine Spontangärung, die rein aus den im Weingut anwesenden Hefen entsteht. Normalerweise wird Wein vor dem Abfüllen geschwefelt, damit er nicht verdirbt oder oxidiert – dies wird bei Orangewein nicht gemacht. Nachdem er komplett auf der Maische durchgegoren ist, kann auch nicht mehr viel schiefgehen, er wird also nicht geschwefelt und zudem auch nicht filtriert. Der Wein wird nicht geschönt und auch sonst werden keine Hilfsstoffe eingesetzt, er ist also komplett „pur“ und wird so ganz gut vertragen.

Welche Unterschiede kann es bei Orangewein geben?

Abgesehen von den unterschiedlichen Ausbauarten (Betoneier, Holzfässer, Barrique, Stahltank etc…) liegen die Weine manchmal nur ein paar Tage, 2-3 Wochen oder auch monatelang auf der Maische. Die meisten Weingüter pressen den Wein danach, es gibt aber auch welche, die nur den Wein ablaufen lassen und gar keinen Pressvorgang einsetzen.

So schmeckt jeder Orangewein anders, meist sind die Tannine gut zu spüren und durch den Schalenkontakt ist der Gerbstoffgehalt auch etwas höher, da mehr Phenole extrahiert werden. Natürlich schmeckt auch jede Rebensorte anders, gerne wird der Gelbe Muskateller oder der Grüne Veltliner für Orangeweine verwendet.

 

Durch die besondere Herstellart schmeckt Orange-Wine auch ganz anders als ein Weißwein, der aus derselben Rebsorte gekeltert wurde, da das Geschmacksspektrum viel breiter gefächert ist. Welche Aromen können entstehen: Pfirsich, Honig, Orange, schwarzer Tee, Roibos, Nüssen oder Kräuter…

 

Unser NESTOR Orangewein aus dem Gelben Muskateller:

Unser erster Versuch, einen Orangewein herzustellen ist großartig gelungen, wir wurden 2022 sofort zum Siegerwein der ÖGZ in der Kategorie Orange-Wein erkoren – das freut uns besonders.

Wie schmeckt unser NESTOR Orangewein? Blickdicht im Glas, ab der ersten Sekunde mit einem duftigen Korb an Zitrusfrüchten, besonders Mandarine und Rooibos. Cremiger Erstantritt am Gaumben, klares „Muskerl“, aber auch leicht pikante Noten, die an Gelbe Chili anklingen. „Sortentypisch und doch unique“, so das ÖGZ-Fazit.

Und besonders schön ist, dass auch scheinbar überzeugte Nicht-Orange-Trinker*innen mit Freude unseren Orangewein trinken. Die Nase macht schon neugierig und der Kostschluck danach ist angenehm und cremig. Wir wünschen viel Spaß mit unserem „Orangen“ und viel Genuss damit.

 

 

Was andere über unseren Orangewein sagen

Wir geben unser Bestes um Weinfreund*innen, Weinexpert*innen und Wein*liebhaberin immer wieder aufs Neue zu begeistern...

5/5
Blickdicht im Glas, ab der ersten Sekunde mit einem duftigen Korb an Zitrusfrüchten, besonders Mandarine, und Rooibos. Cremiger Erstantritt am Gaumen, klares „Muskerl“, aber auch leicht pikante Noten, die an Gelbe Chili anklingen. „Sortentypisch und doch unique“, so das ÖGZ-Fazit.
ÖGZ Orangewein Sieger 2022

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